|
|
co-composed videophonic soundscape Stevko Busch - electronics Iris Hoppe - video Rozalie Hirs - electronics Dorothée Hahne - electronics Norbert Scholly - live-electronics Kai Wolff - live-electronics Patrick Hagen - clarinet Tobias Klein - bass clarinet Christian Thomé - percussion Dieter Manderscheid - double bass Sieben Lautsprecher bilden einen dreidimensionalen Klangraum innerhalb eines Kontrapunkts aus drei Videoprojektionen. Die Arbeit führt den ZuschauHörer in eine Klanglandschaft aus europäischen Sprachfragmenten, elektronisch generierten und instrumental ausgeführten Klängen - umgeben von Bildsequenzen menschlicher Begrüßungen im öffentlichen Raum. Der Klangraum schafft ein vielschichtiges Feld von möglichen Kommentaren zu den kulturellen Identitäten der Protagonisten, während die Bildsequenzen diesen Kommentaren ebenso vielschichtige Projektionsflächen bieten. Europealis - Meeting Point ist das Ergebnis einer Co-Komposition der ansonsten autonomen Künstler, und zeichnet hierdurch ein Raum-Klang-Bild kommunikativer Prozesse. Für das Zusammenwachsen Europas oft genannte Aspekte wie Individuelle Freiheit, Kulturelle Identität, Selbstbeschränkung und die Gestaltung einer gemeinsamen Form prägen dieses Bild. Die gemeinsame Basis der Komposition ist die Einteilung der Zeitachse in Proportionen, die sich aus Berechnungen der Verhältnisse der Meridiane Europas und des gesamten Erdumfangs ergeben. Anhand dieser Proportionen entstehende Schnittpunkte bilden eine Matrix, anhand derer die Künstler ihre Beiträge in gegenseitiger Absprache montieren. Dabei ist während der Vorbereitung der Austausch von Skizzen und Fragmenten über verschiedenste Kommunikationswege Teil des Konzepts. Sounds: Die Aufnahmen wurden mit einem Kunstkopf im Zentrum des Klanggeschehens aufgezeichnet. Kopfhörer und mp3-Qualität geben das räumliches KlangBild, das von der Position der Musiker und Lautsprecher sowie den Geräuschen des Publikums geprägt ist, verhältnismäßig gut wieder.
live rec. 13.10. 2001, Stedelijk Museum Amsterdam dank an Lothar Ohlmeier und Head Accoustics VSB-fonds, OC&W und trytone |
![]()
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||